Taiwan

Montag, 15. September 2008

Vorweg: den Taifun in Taiwan haben wir gut ueberstanden, und ausser Dauerregen und einigen Flugverspaetungen (unsere waren puenktlich!) haben wir von dem Taifun nicht viel mitbekommen. Berichte von Spiegel Online ueber unser Ableben sind also leicht uebertrieben. ;-)

Unser Flug nach Taipeh war eher unspektakulaer, was bei einem Flug wohl auch besser ist. Aber lang war's ...

Gestern haben wir dann Taipeh erkundet. Aufgrund des starken Regens (es schuettet hier in einem fort, hat jedoch ca. 30 Grad) haben wir das auf einen Besuch des (noch) hoechsten Gebaeudes der Welt beschraenkt, dem Taipei 101, mit ueber 500 Metern Hoehe und 101 Stockwerken. Mit dabei der schnellste Aufzug der Welt, der uns innerhalb von 37 Sekunden vom 5. in den 89. Stock befoerdert hat (ueber 60 kmh Spitze!). Der Ausblick war trotz des Wetters spannend, und eventuelle Schwankungen hat eine riesige haengende Kugel ausgeglichen. Raus konnten wir dabei aber nicht. :-)

Im Moment sind wir wieder am Flughafen von Taipeh und warten auf das Boarding unseres Weiterfluges nach Bali. Hoffentlich ist das Wetter dort besser!

Geschrieben von Koki in Reisen um 02:48

Taifun Sinlaku über Teipeh

Samstag, 13. September 2008

Kaum schreibe ich noch davon, schon wird's wieder wahr: für Taiwan ist für dieses Wochenende eine Taifunwarnung rausgegeben worden. Und dieses Wochenende soll uns unser Flug nunmal nach Taipeh bringen, und das liegt wiederum in Taiwan. Laut diesem Bericht werden die stärksten Böen Samstag Abend und Sonntag Morgen erwartet. Wir wollen Sonntag morgen landen.

Laut Fluggesellschaft sollen wir morgen früh noch mal checken, ob der Flug geht. Mann o Mann ...

Geschrieben von Koki in Reisen um 00:43

Die Crux mit Asien

Dienstag, 2. September 2008

Etwas merkwürdig ist das ja schon: wann immer wir in den letzten Jahren in Asien waren - fast immer gab es kurz davor/währenddessen/danach eine Katastrophe. Während des großen Tsunami 2004 waren wir unten, Marc war diesen Sommer während des Zyklon Nargis, der halb Myanmar verwüstet hat, in Thailand, und jetzt, wenige Tage, bevor wir wieder nach Asien fliegen, gibt es in Thailand politische Unruhen.

Auch wenn die Lage in Thailand vom englischsprachigen Informationsdienst 2Bangkok etwas harmloser dargestellt wird als in der deutschen Presse bin ich doch nicht böse darum, dass wir dieses Mal nicht nach Thailand fliegen - das war zumindest lange Zeit auch im Gespräch. Auch hatten wir darüber nachgedacht, unseren Flug, der wie schon geschrieben von Wien mit Stopp in Bangkok nach Thaipeh führt, für einige Tage in Bangkok zu unterbrechen - aber da gab es Engpässe mit den Flügen nach Bali, so dass wir das nicht weiter verfolgt haben. Leider ... oder doch zum Glück?

Aber mit Katastrophen haben wir ohnehin unsere Erfahrungen. Die Strände in Ägypten waren herrlich leer, als wir im September 2001, kurz nach den Anschlägen vom 11. September, in Ägypten waren. :-)

Geschrieben von Koki in Reisen um 18:52

Die Bali-Reiseroute

Sonntag, 31. August 2008

Hier ist sie, die Planung für unsere diesjährige Bali-Reise:

  • Am 13. September geht's von Stuttgart nach Wien (OS178 ) und von dort über Bangkok zunächst mal nach Taipeh (BR62). Dort haben wir 23:30 Stunden Aufenthalt, weshalb wir von der Fluglinie (EVA) ein Hotelzimmer spendiert bekommen. Da ich nicht weiß, ob und wann wir jemals wieder nach Taiwan bzw. Taipeh kommen werden sehe ich das als spannende Abwechslung. Mal schauen, was wir machen, zu sehen geben sollte es ja genug.
  • Am 15.09. kommen wir dann tatsächlich auf Bali an (BR255) und bleiben erstmal 2 Nächte im Padma Bali Hotel. Ankommen, akklimatisieren, ausspannen ...
  • Vom 17.-20.09. haben wir einen Guide gebucht, der uns die Insel zeigt, uns die kulturellen Eigenheiten näher bringt etc. Da lassen wir uns gerne mal überraschen!
  • Vom 20.09.-24.09. wird's dann etwas komfortabler - wir wohnen im Sofitel Bali in Seminyak und lassen uns verwöhnen. :-)
  • In der Zeit vom 24.-28.09. sind wir dann zum Tauchen in Nord-Osten der Insel, und zwar im Tauch Terminal Tulamben. Muss ein ganz toller Ort sein zum Erleben der fantastischen Unterwasserwelt Balis.
  • ... und zum Abschluss unserer Reise führt es uns bis zum 03.10. ins Intercontonental Bali. Noch mehr Zeit zum Ausspannen und verwöhnen lassen. :-)
  • Am 3. Oktober geht's dann schließlich wieder zurück nach Taipeh (BR256) und von dort nach Wien (BR61) und am 4.10. schließlich heim nach Stuttgart (OS183).

So sieht's aus. Fein, gell? :-)

Geschrieben von Koki in Reisen um 21:00

Alles neu macht der ... August?

Sonntag, 3. August 2008

Ende Juni habe ich es getan ... schon wieder ... ich habe meinen Chef enttäuscht.

Nach dem ich nun erst seit einem knappen Jahr bei meiner jetzigen Firma bin habe ich den "neuen" Job schon wieder gekündigt. Warum? Dafür gab es viele Gründe. Der Gewichtigste dürfte wohl sein, dass ich ein Angebot bekommen habe, welches ich nicht ausschlagen konnte. Bei welcher Firma erzähle ich später ... Im Oktober ist es jedenfalls soweit.

Und weil mein letzter größerer Urlaub inzwischen schon einige Zeit her ist, geht's dann zwischen den Jobs, also ab Mitte September bis Anfang Oktober, nach Thailand Bali. Darauf bin ich schon mal gespannt ... und ich werde hier natürlich wieder berichten. Versprochen.

Thailand 1999 ... das waren noch Zeiten! Thailand 1999 ... das waren noch Zeiten!
Geschrieben von Koki in Reisen, Job um 00:03 | Kommentare: 3

Sölden 2008

Samstag, 1. März 2008

Es ist zwar schon ein paar Tage her: wir waren Ende Januar/Anfang Februar in Sölden (im Ötztal) zum Skifahren. Wir hatten uns das recht spontan gemacht, da wir es schon im letzten Jahr verbummelt hatten, auf die Piste zu gehen.

Wir hatten uns in eine kleine Frühstückspension eingemietet (Haus Sonnenhang), wo wir zu moderatem Preis ein nettes, kleines Zimmerchen mit Panoramablick bekommen haben. Besonders nett war aber die Tatsache, dass wir von dort nur ca. 100m bis zur Piste laufen mussten und von dort dann direkt bis zum Lift abfahren konnten. Bei der Rückfahrt konnte man sogar tatsächlich bis vor's Haus abfahren - das war auch wirklich angenehm, denn wenn ich erstmal so richtig fertig bin von einem schönen Tag auf der Piste, dann muss ich nun wirklich nicht auch noch ein paar Kilometer mit mit diesen widerlichen Skistiefeln wandern ... Nicht ganz so aufregend war jedoch das Frühstück - Auswahl war zwar vorhanden, allerdings waren das eher einfache Wurst- und Käsesorten - also nichts mit leckerem Tiroler Speck und dgl. - und nur diese schrecklichen Getreideleichen (man nennt sie auch "Kaiserwecken"). Wir haben uns dann gegen Aufpreis bessere Brötchen bringen lassen. Für etwas anderes reiche das Budget nicht, meinte die Vermieterin. Auch haben wir eine Sauna vermisst, wobei die natürlich auch weder angeboten, angekündigt noch bestellt war. Trotzdem wär's nett gewesen, da nach der Piste noch mal etwas zu schwitzen.

Skifahrerisch gibt es nicht viel zu sagen - es war einfach nur Klasse. Das Skigebiet ist ja mit knapp 150 km Piste recht weitläufig, und das haben wir bei besten Schnee- und Pistenverhältnissen auch ausgiebig ausgekostet. Im Tal wurde der Schnee gegen Nachmittag zwar etwas sulzig, auf dem Berg - bei bis über 3000 Meter! - war der Schnee aber immer traumhaft. Weiterhin wurde auch kräftig beschneit, so dass es hier keinerlei Grund zum Klagen gab. Da Nebensaison war waren die Pisten auch nicht zu überlaufen und es gab immer wieder neue, tolle Stellen zu entdecken. Auch Wettermäßig hatten wir Glück.

Am Samstag (unser erster Tag - wir sind extra schon um 5 Uhr daheim losgefahren, um ob der tollen Wetterprognose den Tag zu nutzen) schien die Sonne fast den ganzen Tag. Sonntag war's dann stürmisch und bäh, da waren nur eine Hand voll Liste geöffnet und dort hat sich dann alles geknubbelt. Ab Montag war's dann wieder traumhaft, ja fast schon frühlingshaft, und so blieb es dann auch die nächsten Tage.

Mittwoch haben wir einen Skitag in Obergurgl-Hochgurgl gemacht, einem Partner-Skigebiet von Sölden, wo wir aufgrund eines Skipassupgrades einen Tag lang fahren konnten. Dort war's von der Atmosphäre her ganz anders. Viel mehr karge Pisten in guten Zustand - wir hatten Vormittags viel Spaß, aber gegen später wurde das ganze Gebiet von Skikursen überrollt, so dass dann nicht mehr an allzu sportliche Abfahrten zu denken war ...

Donnerstag war es im Tal tierisch neblig, und wir sind quasi im Blindflug über die von uns ja schon bekannten Pisten Richtung Gletscher gefahren. Dort oben war man dann oberhalb der Wolken, was ein toller Anblick war. Dank des Neuschnees konnten wir da dann auch die Freuden des Tiefschneefahrens erleben - ach, was sage ich: des Tiefschneeschwebens, denn so hat sich's angefühlt. Nur am Freitag - unserem letzten Skitag - war's dann doch so unschön, dass wir beschlossen hatten, etwas früher heimzufahren, um der Autokaravane am An- und Abreisetag zu entkommen. War eine gute Entscheidung.

Kulinarisch wäre Sölden fast ein Desaster geworden, denn zusätzlich zu dem beschriebenen Frühstück gab es fast überall nur dieselben Gerichte zu essen: Schnitzel mit Pommes, Cordon Bleu mit Pommes und sonst noch einiges, was man schnell aus Fritteuse und Grill zaubern kann. Das Zeug war zwar nicht schlecht, aber wer will schon ständig das gleiche essen? Später haben wir dann auch gesehen, dass die meisten Restaurant vom selben Convenience-Food-Lieferanten (A la Carte) beliefert wurden. Kein Wunder, dass es überall gleich geschmeckt hat ...

Zum Glück haben wir jedoch dank unseres Freundes, dem Internet, eine gute Adresse für gutes Essen gefunden: das Hotel Regina. Im Tal an der Straße direkt beim Lift zwar praktisch, aber nicht schön gelegen, bietet das Hotel einen tollen Wellnessbereich (Den wir nur auf Fotos gesehen haben) sowie eben eine phantastische Halbpension (von der wir auch nur die Abend-Hälfte gesehen haben). Jedenfalls ließ sich das Abend-Menü auch unabhängig von einer Übernachtung ordern. Am Sonntag gab's ein 9-gängiges Gourmet-Menü mit wirklich exquisiten Speisen für 42 EUR p.P. (was zwar viel Geld ist, in Anbetracht der gebotenen Leistung jedoch fast schon lächerlich erscheint). An den Folgetagen war das Menü etwas reduzierter (aber, mal ehrlich, wer will kann schon jeden Tag 9 Gänge verdrücken?), kostete dafür aber auch etwas weniger. Wobei ich schon sagen muss, dass wir das Preiskonzept nicht so recht verstanden haben - der Menüpreis richtete sich immer nach dem Hauptgericht, von dem es immer drei verschiedene Zur Auswahl gab und kostete für die ersten beiden Hauptgerichte 38 EUR, für das dritte Hauptgericht jedoch nur 22 EUR. Macht immerhin eine Differenz von 16 EUR. Wenn man dann aber sieht, dass die auch einzeln bestellbaren Hauptgerichte nur einen Preisunterschied von 6 EUR haben (12 EUR dass günstigere und 18 EUR die teureren) und dass ansonsten alle Leistungen identisch sind, dann versteht man das nicht so recht. Wir haben jedenfalls immer nur das Menü mit dem günstigeren Hauptgericht bestellt. Am ersten Abend haben wir zwar mit einer Diskussion gerechnet ("Oh, da war leider ein Tippfehler in der Karte ..."), aber da gab's keine Diskussion, weil's schon gestimmt hat. Klasse, oder?

Vom Publikum her war's in Sölden recht gemischt. Natürlich viele Österreicher und Deutsche, aber auch etliche Niederländer. Etwas irritiert waren wir jedoch, dass es so viele Russen gab - die werden auch recht offensiv von Sölden umworben. Kein Wunder - jemand, der sich die teure Reise inkl. Visum etc. leisten kann, der gibt auch vor Ort sein Geld aus. Außerdem buchen die Russen wegen der Reiseformalitäten wohl auch recht frühzeitig und kommen dann auch wirklich und bleiben mind. zwei Wochen - egal, wie das Wetter ist. War trotzdem etwas irritierend, überall alles auch in Kyrillisch zu sehen ...

Insgesamt hatten wir also einen wunderschönen Urlaub mit 7 Skitagen, gutem Essen, gutem Wetter, ohne Beinbruch und sonstige Malessen, ja sogar ohne allzu viel durchgescheuerte Beine, krampfigen Füßen etc. Also, gerne wieder!

Marc über den Wolken Marc über den Wolken
Stefan im Schnee Stefan im Schnee
Geschrieben von Koki in Reisen um 11:24

Thailand 2006

Montag, 3. Juli 2006

So, jetzt waren wir doch noch mal auf dem alten Flughafen in Bangkok. Die Reise war toll (und kurz), hat uns aber genügend Abwechslung geboten, um mal aus dem Häuslesbauer-Stress rauszukommen.

Wir waren 10 Tage im Anantara (Hua Hin), wo uns unser Zimmer zunächst nicht so gut gefallen hat. Wir haben uns dann aber wegen Baustellenlärm beschwert und wurden in ein 1A-Lagunen-Zimmer verlegt, mit gigantisch hohen Decken, einem phantastischen Blick etc.

Anschließend waren wir noch drei Tage in Bangkok (muss einfach sein!). Da waren wir diesmal nicht in unserem Stamm-Hotel (dem Marriott), sondern in einem zentraler gelegenen (und auch günstigeren). Das war aber leider echt Mist, und den Fehler machen wir nicht wieder. :-)

Ansonsten war aber alles gut. Das Essen war wie immer lecker, die Leute nett, das Wetter okay. Immer wieder!

Geschrieben von Koki in Reisen um 16:57

Skifahrerglück am Arlberg

Sonntag, 15. Januar 2006

Wir kommen grade aus Lech am Arlberg zurück. Bei dem schönen Wetter dieses Wochenende mussten wir einfach die Skier ins Auto packen (was in den Yaris alles so reingeht ist doch immer wieder faszinierend!) und ab in die Berge fahren. Eigentlich hatten wir für den heutigen Sonntag eine Skiausfahrt an den Arlberg mit unserem Sportgeschäft "gebucht", aber die hat aufgrund mangelnder Teilnehmerzahl nicht stattgefunden - da sieht man mal, was schlechtes Marketing ist, denn an einem solchem Jahrhundertwochenende wären da bestimmt genug Leute mitbekommen, wenn sie's nur mitbekommen hätten. Sei's drum, nachdem das am Freitag abgesagt wurde hat Marc uns noch ein Zimmerchen mitten in Lech gefunden (was gar nicht so leicht war, denn die Zimmerpreise reichen oft bis zu 500 EUR/Nacht, und das sind wir nun echt nicht bereit zu bezahlen). Angenehm dabei: wir sind ja hier in Esslingen um kurz vor 6 Uhr morghens losgefahren, und das Zimmer konnten wir gesten schon um 9 Uhr beziehen und durften es bis heute Spätnachmittag behalten, so dass wir eine angenehme Basis hatten und auch noch mal duschen konnten, bevor wir wieder heim gefahren sind.

Skifahren am Arlberg war ja schon immer ein Traum. Weite Pisten, Pulverschnee, üppig dimensionierte Liftkapazitäten (mit beheizten Sesselliften - weiß der Geier wie die das machen), nie Wartezeiten über 2 Minuten ... Phantastisch! Und dazu hatten wir jetzt noch eine sog. Inverswetterlage (kannte ich vorher auch nicht) bei der die warme Luft oberhalb der Kalten liegt, so dass es im Tal lausige -16 Grad hatte, auf dem Berg aber nur -5 Grad, dazu blauer Himmel und Sonnenschein. In der Sonne war's sogar richtig warm. Die zwei Tage haben wir so nahezu komplett auf der Piste verbracht!

Geschrieben von Koki in Reisen um 21:03
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