Letzte Woche habe ich die wohl beste Blu-Ray gesehen, die es gibt: Baraka. Dabei handelt es sich um einen Film ohne Worte, der seine Geschichte nur in Bildern und Musik erzählt und einen dabei an Orte führt, die Menschen inspirieren oder zum Nachdenken anregen. Dabei führt einen der Film an so unterschiedliche Orte wie nepalesische Tempel, Angkor Wat, die Pyramiden, verschiedene Moscheen, aber auch an Orte wie eine Favela aus Brasilien, die kambodschanischen Killing Fields, brennende Ölquellen in Kuwait, Auschwitz, ...
Bei der Produktion 1992 haben die Filmemacher auf 70mm-Film aufgenommen (normal sind 35mm, also nur 1/4 der Filmfläche pro Bild). Dieses Material wurde nun für die Blu-Ray digitalisiert (was allein schon mehrere Wochen gedauert hat) und anschließend restauriert. Solch ein kristallklares Bild habe ich überhaupt noch nicht gesehen! Bei der DVD-Fassung sollte man allerdings darauf achten, die Version von 2008 zu erwischen - die wurde vom selben Master erstellt. Die Fassung von 2004 muss hingegen wohl grottig sein ... Trotzdem: wer kann, sollte sich die Blu-Ray besorgen. Und wer dann noch behauptet, der Unterschied zwischen Blu-Ray und DVD sei nicht so groß, soll einen Termin beim Optiker machen. 
Etliche der Orte, an denen der Film gedreht wurde, haben wir auch schon besucht - z.B. Angkor, die Pyramiden, Bali, ... wobei mir erst beim Kommentar klar geworden ist, dass da trotzdem schon 16 Jahre dazwischenliegen und dass es eben nicht einfach war, in Angkor zu drehen - damals war dort noch alles vermient ...
PS: Ja, ich lebe noch!